Paradox (Roman)

David, ein junger Doktorand der Physik, untersucht das mysteriöse Verschwinden von Raumsonden, die vor langer Zeit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinausgeschickt wurden. Er arbeitet für ein privates Raumfahrtunternehmen, das die Mittel hat, seine Forschung zu finanzieren (Grüße gehen raus an Elon Musk). Völlig unerwartet wird er Mitglied einer Expedition, die ihn in die Tiefen des Alls führt, um das mysteriöse Verschwinden der Sonden zu untersuchen. Begleitet wird er von seiner Kollegin Grace, Wendy von der NASA und Ed, einem abgehalfterten Astronauten der US-Armee. Das wenig harmonische Team gerät in die Mühlen der Politik und der Interessen des privaten Geldgebers. Nach einigen Monaten erreicht das Raumschiff, das dank eines neuartigen Antimaterie-Antriebs schneller ist als alles bisher Dagewesene, den Rand des Sonnensystems. Sie machen eine unglaubliche Entdeckung und finden den Grund für das Verschwinden der Raumsonden, stehen aber plötzlich vor einem ganz anderen Problem. Ist die Menschheit bereit für die Wahrheit?

Phillip Peterson hat diesen Roman 2015 geschrieben, und erst kürzlich habe ich seinen Roman Vakuum gelesen. Vakuum hat mir überhaupt nicht gefallen, und Paradox habe ich mir eher aus Versehen gekauft, weil der Autor oder sein Verleger es anscheinend gut verstehen, die Geschichten wirklich spannend anzuteasern. Ich muss zugeben, dass Paradox am Ende gar nicht so schlecht war, aber einen Wow-Effekt hat es bei mir nicht ausgelöst. Immerhin hatte Paradox ein Ende, mit dem man abschließen kann und das auch noch ein bisschen nachwirkt. Bei Vakuum habe ich das Ende wahrscheinlich einfach nicht verstanden, vermutlich habe ich den ganzen Roman nicht verstanden. Bei Paradox kann man der Geschichte folgen und das war im Vergleich schon ein großer Fortschritt. Würde ich es wieder lesen? Nein. Würde ich es weiterempfehlen? Wahrscheinlich nicht.

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